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Sonstiges

Ultraweitwinkel-Funduskamera (Optos und ähnliche)

Ultraweitwinkel-Fundusaufnahme des linken Auges mit mehr als 200° mit Optomap
Ultraweitwinkel-Fundusaufnahme des linken Auges mit mehr als 200° mit Optomap
Judgesurreal777 / Overand. Lefteyeoptomap-brightened. Wikimedia Commons. Source: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Lefteyeoptomap-brightened.jpg. License: CC BY-SA 3.0.
Diese Ultraweitwinkel-Fundusaufnahme des linken Auges wurde mit Optomap von Optos aufgenommen und erfasst in einem Bild mehr als 200° – vom Sehnervenkopf und der Makula bis zur peripheren Netzhaut jenseits des Äquators. Sie entspricht dem Unterschied im Blickfeld zur Standard-Funduskamera (45°), der im Abschnitt „1. Was ist eine Weitfeld-Funduskamera?“ behandelt wird.

Die Ultraweitwinkel-Funduskamera (ultra-widefield fundus camera: UWFC) ist ein Gerät, das die periphere Netzhaut jenseits des Äquators (mehr als 200°) in einer einzigen Aufnahme abbilden kann. Zu den repräsentativen Modellen gehören Optomap von Optos und AFC-330 von Nidek.

Das Sichtfeld einer Standard-Funduskamera beträgt 45°, und der Hauptbeobachtungsbereich ist der hintere Pol um Makula und Sehnervenkopf. Mit einer Ultraweitwinkel-Funduskamera lässt sich auch die Peripherie in einem Bild aufnehmen, wodurch sich Netzhautdegeneration in Gitterform, Netzhautrisse, periphere Nichtperfusion (NPA) bei diabetischer Retinopathie und periphere Gefäßproliferation bei Retinopathia praematurorum (ROP) umfassend beurteilen lassen.

In Umgebungen, in denen eine Weitfeld-Funduskamera ohne Mydriasis und ein OCT verfügbar sind, lassen sich Fundusbefunde auch ohne Pupillenerweiterung breit und genau erfassen. Je nach Bedingungen kann dies bei der Erkennung von Netzhautblutungen der Untersuchung mit dem Augenspiegel überlegen sein. Für die Beurteilung der allerperiphersten Netzhautbefunde kann jedoch eine Fundusuntersuchung mit Pupillenerweiterung erforderlich sein.

Ultraweitwinkel-Fundusbildgebungssysteme können die Peripherie in einem Bild erfassen, aber es ist wichtig, sie unter Berücksichtigung ihrer Grenzen bei Verzerrung und Auflösung zu verwenden. Es wurde berichtet, dass der Nachweis peripherer Läsionen bei diabetischer Retinopathie mit einem erhöhten Risiko einer Retinopathieprogression über 4 Jahre verbunden ist1). Außerdem hat sich gezeigt, dass die Weitfeld-Fluoreszeinangiographie (Weitfeld-FA) die Genauigkeit der Erkennung und Klassifikation der diabetischen Retinopathie im Vergleich zur herkömmlichen 7-Feld-ETDRS-Standardaufnahme verbessert2).

Q Was ist der Unterschied zwischen einer Weitfeld-Funduskamera und einer herkömmlichen Funduskamera?
A

Gewöhnliche nicht-mydriatische Funduskameras haben ein Sichtfeld von etwa 45° und fotografieren hauptsächlich den hinteren Pol mit Schwerpunkt auf Makula und Bereich um die Papille. Im Gegensatz dazu haben Ultraweitwinkel-Funduskameras (z. B. Optomap) ein Sichtfeld von über 200° und können in einer einzigen Aufnahme Bereiche weit in die Peripherie bis jenseits des Äquators des Augapfels erfassen. Sie helfen dabei, Läsionen zu entdecken, die mit gewöhnlichen Kameras nicht sichtbar sind, etwa periphere Netzhautrisse und -degenerationen oder periphere Nichtdurchblutungsareale bei diabetischer Retinopathie.

2. Einteilung der Bildgebungsverfahren und typische Geräte

Abschnitt betitelt „2. Einteilung der Bildgebungsverfahren und typische Geräte“

Die Ultraweitwinkel-Fundusbildgebung umfasst im Wesentlichen zwei Verfahren; in der klinischen Praxis wird zudem eine Dreiteilung verwendet, die auch das auf Kinder spezialisierte RetCam einschließt.

SLO-Verfahren (Optomap)

Typisches Gerät: Optomap (Optos)

Lichtquelle: Zweifrequenzlaser mit grünem (532 nm) und rotem (633 nm) Licht

Sichtfeld: 200° oder mehr

Pupillenerweiterung: Aufnahme ohne Mydriasis möglich (mit Mydriasis bessere Bildqualität)

Unterstützte Modi: Farbe, FA, FAF, ICG, OCT (Silverstone)

Weitwinkel-CCD-Kameraverfahren

Typisches Gerät: AFC-330 (Nidek) und andere

Lichtquelle: Weißlichtquelle

Blickfeld: etwa 100–130°

Pupillenerweiterung: die Aufnahme erfolgt im Allgemeinen mit erweiterter Pupille

Unterstützte Modi: Farbfundusfotografie; teilweise FA-Unterstützung

Weitwinkelkamera für Kinder (RetCam)

Beispielmodell: RetCam (Natus Medical)

Blickfeld: 130°-Weitwinkelobjektiv

Zielgruppe: Säuglinge und Kinder

Merkmale: Für die Aufnahme wird ein kontaktbasiertes Weitwinkelobjektiv auf die Hornhaut gesetzt. Nachteil sind die hohen Kosten

Hauptindikationen: Screening auf ROP (Frühgeborenenretinopathie) und kindliche Netzhauterkrankungen

VerfahrenBeispielmodellBlickfeldBedarf an PupillenerweiterungHauptindikationen
SLO-VerfahrenOptomapMehr als 200°Nicht erforderlich (empfohlen)Diabetische Retinopathie, ROP, periphere Netzhautdegeneration, Weitwinkel-FA/FAF
Weitwinkel-CCD-VerfahrenAFC-330100–130°EmpfohlenBeobachtung der peripheren Netzhaut, Farbaufnahme
Kontakttyp für KinderRetCam130°ROP und kindliche Netzhauterkrankungen
Standard-Funduskamera (Referenz)Verschiedene Hersteller45°EmpfohlenAllgemeines Screening des hinteren Pols
Aufnahme der peripheren Netzhaut mit einer Ultra-Weitfeld-Funduskamera (dentate process nahe der ora serrata)
Aufnahme der peripheren Netzhaut mit einer Ultra-Weitfeld-Funduskamera (dentate process nahe der ora serrata)
Cheung R, Ly A, Katalinic P, et al. Dentate Processes (Or Ora Tooth). Centre for Eye Health, UNSW Sydney. Wikimedia Commons. Source: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Dentate_Processes_(Or_Ora_Tooth).jpg. License: CC BY 4.0.
Dreiteiliges Bild, aufgenommen mit einer Ultra-Weitfeld-Funduskamera (UWF), das einen dentate process (Pfeil) nahe der ora serrata in der temporalen peripheren Netzhaut zeigt (Farbe, Rotfrei, Grünfrei). Dies entspricht dem Nachweis peripherer Netzhautläsionen, der im Abschnitt 3. Indikationen und klinische Bedeutung behandelt wird.

Die Ultra-Weitfeld-Funduskamera ist besonders nützlich für die Beurteilung peripherer Läsionen, die mit Standard-Funduskameras schwer zu erfassen sind.

Diabetische Retinopathie

Hauptbeurteilungspunkte: peripheres NPA (Nicht-Perfusionsgebiet) und periphere Neovaskularisation

Klinische Bedeutung: Das Vorliegen peripherer Läsionen ist mit dem Risiko einer Verschlechterung der diabetischen Retinopathie über 4 Jahre verbunden 1)

Vorteil der Weitwinkel-FA: Im Vergleich zur 7-Feld-ETDRS-Methode steigt die Nachweisrate peripherer NPA und von Neovaskularisation2)

Anwendung in der Behandlung: wird zur Beurteilung der Indikation für die panretinale Photokoagulation (PRP) und zur präoperativen Beurteilung genutzt6)

Periphere Netzhauterkrankungen

Wichtigste nachweisbare Läsionen: periphere Netzhautrisse, Gitterdegeneration, Schneckenbahn-Degeneration und periphere Läsionen bei retinalem Gefäßverschluss

Klinische Bedeutung: ermöglicht die frühe Erkennung von Vorläuferläsionen der Netzhautablösung und hilft bei der Beurteilung der Indikation für eine vorbeugende Laserphotokoagulation

In Kombination mit OCT: Mit Weitwinkel-OCT ist eine Schnittbildbeurteilung der Peripherie möglich (z. B. Optos Silverstone)3)

Regelmäßige Nachsorge: auch für die Nachsorge peripherer Degeneration nach der Operation nützlich

ROP (Frühgeborenenretinopathie)

Verwendetes Gerät: RetCam (130°-Weitwinkel-Kontaktlinse)

Zweck: Screening und regelmäßige Beurteilung der peripheren Gefäßentwicklung

Durchführung: Aufnahme unter Vollnarkose oder Sedierung (Säuglinge)

Fern-Screening: Die Wirksamkeit des Fern-Screenings mit RetCam-Bildern wurde berichtet5)

Zu den weiteren Indikationen gehören auch periphere pigmentäre Aderhautveränderungen, die Beurteilung einer peripheren RPE-Degeneration mithilfe der Fundusautofluoreszenz (FAF) sowie die Weitfeldbeurteilung eines retinalen Venenverschlusses.

Q Kann die Untersuchung auch ohne Pupillenerweiterung durchgeführt werden?
A

Optomap kann auch ohne Pupillenerweiterung aufgenommen werden. Es nutzt die natürliche Pupillenerweiterung in einem dunklen Raum für den Laserscan, daher sind auch keine topischen Betäubungstropfen erforderlich. Mit erweiterter Pupille ist die Bildqualität jedoch besser, und die Beobachtung ist genauer. Insbesondere bei Katarakt oder kleiner Pupille kann eine Aufnahme unter Pupillenerweiterung empfohlen werden. RetCam ist ein Kontaktsystem, daher ist der Umgang mit der Pupillenerweiterung anders.

  1. Vorbereitung der Umgebung: Den Aufnahmeraum abdunkeln, um die natürliche Pupillenerweiterung zu fördern (wenn nicht erweitert wird)
  2. Positionierung: Der Untersuchte legt das Kinn auf die Kinnstütze und blickt auf das Fixationslicht
  3. Scan starten: Grüne und rote Laser mit zwei Wellenlängen scannen die Netzhaut und erzeugen ein mehr als 200° umfassendes Fundusbild
  4. Zusätzliche periphere Aufnahmen: Durch Blickbewegungen in mehrere Richtungen (oben, unten, temporal und nasal) werden ergänzende Aufnahmen der Peripherie erstellt
  5. Modi hinzufügen: Bei Bedarf weitere Aufnahmen in den Modi FA, FAF und ICG durchführen

Wenn eine Pupillenerweiterung durchgeführt wird (Kombinationstropfen mit 0,5–1 % Tropicamid und Phenylephrin), ist die Pupillenerweiterung 15–30 Minuten nach dem Eintropfen abgeschlossen. Nach der Pupillenerweiterung treten für 4–6 Stunden eine Sehverschlechterung und Lichtempfindlichkeit auf; dies sollte dem Patienten vorher erklärt werden. Bei einem Engwinkelglaukom oder Verdacht darauf sollte auf eine Pupillenerweiterung verzichtet werden.

  1. Vorbereitung auf Sedierung oder Vollnarkose: Da es sich um Säuglinge oder Kleinkinder handelt, muss die Aufnahme im ruhigen, bewegungslosen Zustand erfolgen
  2. Vorbereitung der Sonde: Methylcellulose-Gel auf die 130°-Weitwinkel-Linsensonde auftragen
  3. Kontaktaufnahme: Die Sonde an die Hornhaut anlegen und bis in die Peripherie sorgfältig aufnehmen
  4. Dokumentation und Beurteilung: Ausmaß der Gefäßentwicklung und das Vorliegen eines Plus disease bewerten

Protokoll für die Weitwinkel-FA-Aufnahme bei diabetischer Retinopathie

Abschnitt betitelt „Protokoll für die Weitwinkel-FA-Aufnahme bei diabetischer Retinopathie“

Nach intravenöser Gabe von Fluorescein (Fluorescite 10 % IV 10 mL) wird in der frühen Phase (30 Sekunden bis 2 Minuten) und der späten Phase (10 bis 15 Minuten) eine Weitwinkel-Fluoreszeinangiografie durchgeführt. Untersucht werden Ausmaß und Verteilung der NPA (Nichtperfusionsareal) sowie das Vorliegen von Neovaskularisation, um die Indikation für PRP (panretinale Photokoagulation) zu beurteilen. Die Überlegenheit der Weitwinkel-FA gegenüber der früheren ETDRS-Standardaufnahme mit 7 Feldern wurde berichtet2). Eine Vorgeschichte mit Kontrastmittelallergie muss erfragt und eine Notfallbereitschaft vorbereitet werden.

Bei der Befundung von Ultraweitwinkel-Fundusbildern sollten neben dem hinteren Pol auch die peripheren Befunde systematisch beurteilt werden. Prüfen Sie die Peripherie nacheinander in den folgenden vier Richtungen: oben, unten, temporal und nasal.

  • Periphere Netzhautrisse und Gitterdegeneration: Prüfen, ob nahe der Ora serrata atrophische Risse und Gitterdegeneration vorliegen
  • Periphere NPA (diabetische Retinopathie): Ausmaß und Verteilung des in der Weitwinkel-FA weiß erscheinenden Nichtperfusionsareals beurteilen
  • Periphere Neovaskularisation: In der späten Phase der FA den Fluorescein-Austritt aus der peripheren Neovaskularisation in der Weitwinkelaufnahme bestätigen
  • Ausmaß des Gefäßwachstums bei ROP: Auf RetCam-Bildern die Gefäßwachstumslinie in Zone I bis III und das Plus disease beurteilen
Q Worauf ist bei Weitwinkel-Fundusaufnahmen zu achten?
A

Weitwinkel-Fundusaufnahmen, insbesondere Bilder der Peripherie, haben sowohl Verzerrungen als auch Grenzen der Auflösung. Je weiter man in die Peripherie geht, desto stärker wird das Bild gestreckt, sodass Größe und Form einer Läsion leicht von der Realität abweichen können. Außerdem können an oberen und unteren Rändern Wimpern oder Augenlider sichtbar sein. Wenn ein sehr äußerer Bereich (nahe der Ora serrata) verdächtig erscheint, ist eine detaillierte Untersuchung nach Pupillenerweiterung mit einem Dreispiegelglas oder indirekter Ophthalmoskopie erforderlich.

Optomap (Optos) verwendet ein Scanning-Laser-Ophthalmoskop-System (scanning laser ophthalmoscope: SLO). Damit wird nach folgendem Mechanismus ein Ultraweitwinkel-Fundusbild von mehr als 200° erzeugt.

  • Laser mit zwei Wellenlängen: Es werden zwei Laser verwendet, grün (532 nm) und rot (633 nm). Grünes Licht eignet sich zur Beobachtung der oberflächlichen Netzhaut (Blutgefäße, Blutungen, Nervenfaserschicht), während rotes Licht zur Beobachtung der tieferen Netzhaut (Aderhaut, RPE) geeignet ist
  • Virtuelle Scanning-Point-Technologie: Indem der Laser von einem virtuellen Brennpunkt im Auge aus gescannt wird, kann auch die Peripherie erfasst werden, während Verzerrungen durch die Krümmung von Hornhaut und Linse korrigiert werden.
  • Konfokale Optik: Erfasst nur das reflektierte Licht aus einer bestimmten Tiefe und ermöglicht so kontrastreiche Bilder.
  • Gleichzeitiges Zwei-Wellenlängen-Scanning: Erzeugt Pseudofarbbilder, indem die Signale von 532 nm und 633 nm gleichzeitig erfasst werden (der grüne Kanal wird den roten und grünen Kanälen zugeordnet, der rote Kanal dem blauen Kanal).

Diese Technologie ermöglicht es, in kurzer Zeit (wenige Sekunden) ultraweitwinklige Bilder des Augenhintergrunds von über 200° ohne Pupillenerweiterung aufzunehmen.

  • Ultraweitwinklige Fundusautofluoreszenz (FAF): Ein Laser mit 488 nm oder 532 nm regt Lipofuszin an und ermöglicht so eine umfassende Beurteilung des Stoffwechselzustands des peripheren RPE (retinales Pigmentepithel).
  • Ultraweitwinklige FA (Fluoreszeinangiographie): Nach intravenöser Injektion von Fluoreszein werden die Netzhautgefäße mit einem Laser fluoreszenzbildlich dargestellt. Nützlich zur Beurteilung der peripheren NPA.
  • Weitwinkel-OCT (Optos Silverstone): Zusätzlich zu den mit SLO aufgenommenen ultraweitwinkligen Bildern werden OCT-Scans integriert, wodurch eine querschnittliche Beurteilung der Peripherie möglich wird3)
  • Querschnittsbewertung der Netzhautperipherie mit Ultraweitwinkel-OCT (Optos Silverstone): Ein Gerät, das SLO-Ultraweitwinkel-Fundusfotografie und OCT integriert, macht es zunehmend möglich, die querschnittliche Struktur der peripheren Netzhaut zu beobachten, die bisher schwer zu beurteilen war. Es wurde berichtet, dass das UWF-OCT von Optos Silverstone Netzhaut-Querschnittsbilder von über 100° in einem einzigen Scan aufnehmen kann3)
  • Automatische Analyse von Ultraweitwinkel-Fundusbildern mithilfe von KI: Ein Deep-Learning-System wurde entwickelt, um proliferative diabetische Retinopathie (nicht behandelte Fälle) auf Ultraweitwinkel-Fundusbildern automatisch zu erkennen. Es wurden eine hohe Sensitivität und Spezifität berichtet, und der künftige Einsatz im Screening wird erwartet4)
  • Verbesserte Genauigkeit der Beurteilung peripherer NPA mit Ultraweitwinkel-FA/ICG: Mehrere Studien haben gezeigt, dass die Ultraweitwinkel-Fluoreszeinangiographie im Vergleich zur standardmäßigen 7-Feld-ETDRS-Fotografie die Erkennung peripherer NPA und von Neovaskularisationen bei diabetischer Retinopathie sowie die Genauigkeit der Schweregradeinteilung verbessert2). Eine quantitative Beurteilung der peripheren NPA dürfte dazu beitragen, den Zeitpunkt therapeutischer Interventionen genauer festzulegen
  • Anwendung für das telemedizinische Screening von ROP: Klinische Studien haben gezeigt, dass ein Tele-Screening-System mit RetCam die Beurteilung der Frühgeborenenretinopathie in Einrichtungen ohne vor Ort anwesende Augenärztin oder Augenarzt ermöglicht. Die Wirksamkeit telemedizinischer Systeme zur Beurteilung der akuten ROP wurde bestätigt5)
  • Mit dem Smartphone verknüpfte Ultraweitwinkel-Fundusfotografie: Auch die Forschung zur Ultraweitwinkel-Fundusfotografie mit Smartphone-Adaptern schreitet voran, und ihre Anwendung für das Screening auf ROP und diabetische Retinopathie in ressourcenarmen Einrichtungen wird untersucht
  1. Silva PS, Cavallerano JD, Haddad NM, et al. Peripheral lesions identified on ultrawide field imaging predict increased risk of diabetic retinopathy progression over 4 years. Ophthalmology. 2015;122(5):949-956.

  2. Wessel MM, Aaker GD, Parlitsis G, et al. Ultra-wide-field angiography improves the detection and classification of diabetic retinopathy. Retina. 2012;32(4):785-791.

  3. Choudhry N, Golber KA, Ferrara D, et al. Ultra-widefield steering-based spectral-domain optical coherence tomography imaging of the retinal periphery. Ophthalmology. 2020;127(9):1272-1274.

  4. Nagasawa T, Tabuchi H, Masumoto H, et al. Accuracy of ultrawide-field fundus ophthalmoscopy-assisted deep learning for detecting treatment-naïve proliferative diabetic retinopathy. Int Ophthalmol. 2019;39(10):2153-2159.

  5. Quinn GE, Ying GS, Daniel E, et al. Validity of a telemedicine system for the evaluation of acute-phase retinopathy of prematurity. JAMA Ophthalmol. 2014;132(10):1178-1184.

  6. 日本糖尿病眼学会. 糖尿病網膜症診療ガイドライン(第1版). 日眼会誌. 2020;124(12):955-981.

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