X
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Die X-chromosomale endotheliale Hornhautdystrophie (XECD) ist eine extrem seltene posteriore Hornhautdystrophie, die bisher nur in einer einzigen österreichischen Familie beschrieben wurde. Sie zeigt einen X-chromosomal dominanten Erbgang. Männer weisen eine angeborene milchglasaritige Hornhauttrübung und Nystagmus auf, während Frauen asymptomatisch bleiben und nur mondkraterartige Endothelveränderungen zeigen.
Das Xanthelasma palpebrarum (Xanthelasma) ist eine gelbliche, flache Erhebung, die bevorzugt im inneren Augenwinkel des Oberlids auftritt und durch Ansammlung lipidhaltiger Schaumzellen entsteht. Etwa 50% der Fälle sind mit einer Dyslipidämie assoziiert und können als Indikator für kardiovaskuläres Risiko dienen.
Der Xen-Gel-Stent (XEN45) ist ein minimalinvasives Glaukomchirurgiegerät (MIGS), das Kammerwasser von der Vorderkammer in den subkonjunktivalen Raum ableitet. Es handelt sich um einen 6 mm langen Schlauch aus Schweinegelatine, der 2016 die FDA-Zulassung erhielt.
Xerophthalmie ist ein Sammelbegriff für eine Reihe von Augenerkrankungen, die durch Vitamin-A-Mangel verursacht werden. Sie schreitet stufenweise voran: Nachtblindheit, Bindehauttrockenheit, Bitot-Flecken, Hornhauttrockenheit und Keratomalazie, und kann ohne angemessene Behandlung zu irreversibler Erblindung führen.